
Manacor - die Perlenstadt
Die drittgrößte Gemeinde Mallorcas besitzt eine Geschichte, die bis in die prähistorische Zeit zurückreicht. Von der prätalaiotischen (2000-1500 v. Chr.) und der talaiotischen (1300-500 v. Chr.) Epoche zeugen heute noch megalithische Siedlungen wie Hospitalet Vell an der Landstraße von Manacor nach Cales de Mallorca. Am Standort der heutigen Stadt gründeten dann die Römer die Siedlung Cunici. Bereits 1300 erhob König Jaume II. die Ortschaft dann zur Stadt. Die Existenz einer Pfarrkirche wurde im Jahre 1232 urkundlich dokumentiert; diese wurde jedoch zunächst im 16., ein zweites mal im 19. Jh. ersetzt.
Die Nostra Senyora dels Dolors befindet sich an der Plaça Ramon Llul im Zentrum der Stadt. An dem neogotischen Gebäude prangen Kunstgegenstände und Bauelemente von lokalen Künstlern, in einer der Kapellen thront die Skulptur der Mare de Déu de la Neu, der Muttergottes vom Schnee. Aus dem 14. Jh. stammt das stattliche Herrenhaus Torre dels Enagistes an der Landstraße nach Cales de Mallorca. Heute wurde hier ein archäologisches Museum eingerichtet, in dem man unter anderem Relikte aus der Bronze- und der Römerzeit bestaunen kann.
