
Die Strände Mallorcas gehören zu den saubersten im Mittelmeer. Zugleich findet man für jeden Geschmack etwas: familienfreundliche Sandstrände, naturbelassene Buchten oder fast menschenleere Strandlandschaften - auch hier zeigt die Insel ihre Vielfalt. Und bei über 200 Stränden auf Mallorca ist für jeden etwas dabei.
Die
Platja de Palma, bei den deutschen Urlaubern seit Jahrzehnten am beliebtesten, ist ein etwa 8 km langer Sandstrand, der sich von Palmas Stadtteil
Can Pastilla bis zur durch den Massentourismus bekannt gewordenen Ortschaft
S´Arenal zieht.
Platja de Palma ist vor allem für Urlauber geeignet, die Spaß, Trubel und Unterhaltung suchen und sich auch von- insbesondere im Sommer- sehr vollen Stränden nicht abschrecken lassen. Zur besseren Orientierung ist der Strandin 15 Abschnitte, sogenannte
balnearis, aufgeteilt, von denen der sechste berühmt-berüchtigt ist: die Bezeichnung
Ballermann 6 für die sich hier befindliche Strandbar entstand als Verballhornung des ursprünglichen Wortes.
Direkt an die
Platja de Palma schließt sich der zweite große, von Tourismus und Massenauflauf geprägte Badestrand an:
S´Arenal. Hier drängen sich die Hochhäuser dicht aneinander, aus den Kneipen und Bars schallt Musik, und irgendwo findet immer irgendeine Schaumparty statt. Nichts erinnert mehr daran, dass der Ort ursprünglich ein kleines Fischerdorf war.

Sonnenanbeter, Nachtschwärmer und Partywütige kommen an der
Platja de Palma und
S´Arenal also voll auf ihre Kosten. Reisenden hingegen, die es gerne etwas ruhiger angehen, seien die zahlreichen kleinen Buchten im Südosten der Insel ans Herz gelegt. Rund um die Gemeinde
Santanyí beispielsweise finden sich feine Sandstrände wie die
Cala Santanyí, die besonders bei Familien mit Kindern hoch im Kurs liegt. Eingebettet in eine steile Felsbucht, bietet
Cala Santanyí noch genügend ursprüngliches Mallorca, ist zugleich aber auch durch zahlreiche Privathäuser und Appartements sowie einige Hotels geprägt. Ein vielfältiges gastronomisches Angebot fehlt hier ebenso wenig wie sanitäre Anlagen. Eine weitere wunderschöne Felsbucht mit flach auslaufendem Sandstrand ist die
Cala Llombards. Weniger bevölkert als
Cala Santanyí, doch ebenso malerisch, gehört sie zu den absoluten Geheimtipps der Insel.

Wer einen sehr naturnahen Urlaub möchte, sollte sich für
Es Trenc an der Südküste Mallorcas entscheiden. Der zusammen mit dem Hinterland unter Naturschutz stehende Sandstrand besticht durch seine Dünen, sein türkisfarbenes Wasser und seine Pinienwälder. Im Gegensatz zu vielen anderen Stränden reihen sich hier keine Hotelanlagen und Bars aneinander, und die relative Abgeschiedenheit und Weitläufigkeit des Strandes machen ihn zu einem idealen Ort sowohl für Familien als auch für FKK-Liebhaber und Naturfreaks. Wem
Es Trenc, das zwischenzeitlich vor allem in der Hochsaison viele Touristen anzieht, dennoch zu überlaufen ist, dem seien die nahegelegenen Traumbuchten
Platja de ses Roquetes und
Platja els Dols empfohlen.
Erwähnenswert sind schließlich auch die herrlichen Strände und wild-romantischen Buchten im gebirgsreichen und eher ruhigen Norden Mallorcas. Die
Badia de Pollença ist Treffpunkt der Segler und Windsurfer, die
Badia de Alcúdia hingegen beliebt bei Touristen, da sie einen der längsten Sandstrände der Insel bietet. Einen Ausflug an den Steinstrand der traumhaften
Cala de Sa Calobra verbindet man am besten mit einem Besuch der spektakulären Felsenschlucht
Torrent de Pareis.